Versuche aufmerksam nach möglichen Objekten zu suchen. Auch alltägliche Dinge können interessante Motive sein.

BILDGESTALTUNG

Um seine Botschaften auszudrücken, hilft es, sich mit dem Thema Bildgestaltung auseinander zu setzen. Bewusst oder unbewusst können hier sehr viele Entscheidungen getroffen werden: Hoch- oder Querformat, Perspektive, Wahl des Bildausschnitts, Licht, Kontraste … um nur einige Dinge zu nennen.

Format: Sehr häufig wird das Querformat gewählt; versuche doch hin und wieder, hochformatige Bilder zu schießen, da diese manchmal noch spannender wirken können.

Bildaufteilung: Wo kannst du die zu fotografierenden Elemente platzieren? Du musst gar nicht immer versuchen, die Mitte zu wählen – dies wirkt bei vielen Bildausschnitten zu ausgeglichen und bringt keine Spannung in das Bild. Sei aufmerksam und schau dir die Fotos in deiner unmittelbaren Nähe (z.B. auf Werbemitteln oder in Büchern) einmal genauer an.

Wo hat der Fotograf das Objekt platziert? Was ist auf dem Foto noch zu sehen? Wie sind die Größenverhältnisse bei mehreren abgebildeten Elementen?

Verwendest du den Autofokus, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass die Kamera automatisch die Bildmitte scharf stellen wird. Positionierst du das zu fotografierende Objekt jedoch nicht in der Mitte, solltest du darauf achten, dass dieses auch wirklich scharf ist. Näheres zum Thema Autofokus findest du auch im Handbuch deiner Kamera.

.. NÄHE ..
EMOTIONEN werden besser transportiert, wenn du dich nahe am Objekt befindest!

.. Bevor du das Motiv per ZOOM näher holst, gehe besser möglichst nahe an das Objekt heran .. Die meisten Kameras verfügen über eine MAKRO- ODER FLOWER-FUNKTION, welche du betätigen solltest, um möglichst scharfe Aufnahmen zu erhalten ..

Die Wahl der Perspektive beeinflusst ein Bild maßgeblich. Eine aus der Hocke fotografierte Person wirkt groß und dominant; von oben herab fotografiert wirkt sie eher klein. Hunde und Kleinkinder werden oft von oben fotografiert. Versuche doch mal auf deren Augenhöhe zu gehen und beobachte den Unterschied. HINTERGRUND Ein einfacher, klarer Hintergrund betont dein Motiv und hebt es (vor allem bei unterschiedlichem Farbton) zusätzlich hervor!

WETTER
An bewölkten Tagen fotografiert es sich besser als an sonnigen, weil das Licht weichere Schatten wirft.

BEWEGUNG ist sehr schwierig festzuhalten. Viele Kameras besitzen einen Sport-Modus, der es ermöglicht, eine Folge von Fotos kurz nacheinander zu schießen.

Bilder, in denen Linien vorkommen (etwa die diagonal verlaufenden Gleise im oben abgebildeten Beispiel), weisen oft eine hohe Dynamik auf. Überlege dir, wie du spannungsgeladene, dynamische Bilder erzeugen kannst. Wie sollen deine Akteure »posieren«, oder welche Gegenstände könntest du zusätzlich ins Spiel kommen lassen? Das Licht im Freien ist in den frühen Morgenstunden oder abends, kurz bevor die Sonne untergeht, besonders gut zum Fotografieren geeignet. Beobachte aus welcher Richtung das Licht kommt und welchen Einfluss es auf dein Motiv hat.

Oder experimentiere mit eigenen Lichtquellen.

 

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